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Französische Karte Malta 1718 Henri Michelot Laurent Bremont - Neue Karte der Insel Malta

Französische Karte Malta 1718 Henri Michelot Laurent Bremont - Neue Karte der Insel Malta

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Eine wunderschöne französische Karte mit dem Titel „Nouvelle Carte De L'isle De Malthe“ von Henri Michelot, Laurent Bremont, gewidmet Chev. Jean Philippe d'Orleans (1718)

Eine außergewöhnliche französische Kupferstichkarte Maltas aus dem Jahr 1718 in Museumsqualität mit dem Titel „Nouvelle Carte De L'isle De Malthe“ (Neue Karte der Insel Malta), geschaffen von den angesehenen Kartographen Henri Michelot und Laurent Bremont. Diese prächtige Karte ist Chevalier Jean Philippe d'Orléans gewidmet und verbindet sie mit französischer königlicher Schirmherrschaft und den höchsten Kreisen der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die Karte zeigt Malta, Gozo und Comino mit bemerkenswerter Detailtreue und zeigt Befestigungsanlagen, Häfen, Städte und geografische Merkmale während der Zeit der Johanniter. Dieses historisch bedeutsame kartografische Werk bietet Sammlern die Möglichkeit, eine authentische Karte aus dem 18. Jahrhundert von außergewöhnlicher Schönheit, historischer Bedeutung und Investitionswert zu erwerben.

Henri Michelot und Laurent Bremont – Meisterkartographen

Henri Michelot und Laurent Bremont waren angesehene französische Kartographen und Hydrographen, die im frühen 18. Jahrhundert tätig waren und insbesondere für ihre Seekarten und Karten des Mittelmeers bekannt waren. Ihre Arbeit verband wissenschaftliche Genauigkeit mit künstlerischer Schönheit und schuf Karten, die sowohl praktischen Navigationszwecken als auch dekorativen Funktionen dienten. Karten von Michelot und Bremont sind bei Sammlern antiker Kartographie, der Mittelmeergeschichte und französischer dekorativer Kunst sehr begehrt. Ihre Zusammenarbeit an dieser Malta-Karte repräsentiert die hohen Standards der französischen Kartographie während der Regentschaftszeit.

Datierung 1718 – Historischer Kontext

Die Datierung auf das Jahr 1718 ordnet diese Karte in die französische Regentschaftszeit (1715-1723) ein, als Philippe II., Herzog von Orléans, als Regent für den jungen Ludwig XV. diente. Dies war eine Zeit der französischen kulturellen Blüte und eines erneuten Interesses an den Angelegenheiten des Mittelmeers. Für Malta fiel das Jahr 1718 in die Herrschaft der Johanniter (1530-1798), nach der Großen Belagerung von 1565 und dem Bau von Valletta, aber vor dem Niedergang des Ordens im späteren 18. Jahrhundert. Die Karte dokumentiert Malta in einem entscheidenden historischen Moment und zeigt die Befestigungsanlagen, Häfen und Siedlungen der Insel, wie sie vor über 300 Jahren aussahen.

Widmung an Chevalier Jean Philippe d'Orléans

Die Widmung der Karte an Chevalier Jean Philippe d'Orléans (1702-1748), bekannt als Chevalier d'Orléans, verbindet sie mit der französischen Königsfamilie und den höchsten Ebenen der aristokratischen Gesellschaft. Jean Philippe war der uneheliche Sohn von Philippe II., Herzog von Orléans (dem Regenten), und wurde am Hof mit königlichen Privilegien erzogen. Widmungen an solch prominente Persönlichkeiten erhöhten das Prestige von Karten und deuteten oft auf Mäzenatsbeziehungen hin. Diese königliche Verbindung verleiht der Karte ein erhebliches historisches Interesse und eine besondere Herkunft und dokumentiert die Schnittstelle von Kartographie, Politik und aristokratischer Kultur im frühen Frankreich des 18. Jahrhunderts.

„Nouvelle Carte De L'isle De Malthe“ – Umfassende Kartografie

Der Titel der Karte „Nouvelle Carte De L'isle De Malthe“ (Neue Karte der Insel Malta) deutet darauf hin, dass sie 1718 den aktuellen kartografischen Kenntnisstand Maltas widerspiegelte. Die Karte zeigt Malta, Gozo und Comino mit ihren Befestigungsanlagen, Häfen (insbesondere den Großen Hafen und seine Drei Städte), Städten, geografischen Merkmalen und den umliegenden Gewässern. Der Detailgrad spiegelt sowohl den Zugang der Kartographen zu zuverlässigen Quellen als auch Maltas strategische Bedeutung in den Mittelmeerangelegenheiten wider. Die Karte hätte sowohl praktischen Zwecken (Navigation, Militärplanung) als auch dekorativen Funktionen in aristokratischen Bibliotheken und Arbeitszimmern gedient.

Kupferstich auf Büttenpapier – Technische Exzellenz

Als Kupferstich auf Büttenpapier ausgeführt, demonstriert diese Karte die feinsten kartographischen Drucktechniken des frühen 18. Jahrhunderts. Der Kupferstich ermöglichte außergewöhnliche Details, feine Linien und den für lesbare Karten unerlässlichen klaren Text. Der Prozess umfasste das Einritzen des Kartenmotivs in Kupferplatten, das Einfärben der Platten und das Drucken unter Druck auf hochwertiges Papier. Das im frühen 18. Jahrhundert eingeführte Büttenpapier bot eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, die sich ideal für detailreiche Drucke eignete. Die Kombination aus Kupferstich und Qualitätspapier sichert die Klarheit, Schönheit und Haltbarkeit dieser Karte über drei Jahrhunderte.

Kartographische Details und Merkmale

Die Karte enthält wahrscheinlich charakteristische kartographische Elemente des 18. Jahrhunderts: eine dekorative Kartusche mit Titel und Widmung, eine Windrose zur Richtungsangabe, einen Maßstabsbalken zur Entfernungsbestimmung, detaillierte Küstenlinien mit Buchten und Häfen, Festungspläne von Valletta und den Drei Städten, Ortschaften, geografische Merkmale und möglicherweise dekorative Elemente wie Schiffe oder Seeungeheuer. Diese Merkmale verbinden wissenschaftliche Informationen mit künstlerischer Schönheit und schaffen Karten, die sowohl als praktische Werkzeuge als auch als dekorative Objekte dienten, die in aristokratischen Interieurs ausgestellt werden konnten.

Malta unter den Johannitern

Diese Karte dokumentiert Malta während der Herrschaft der Johanniter und zeigt die Verwandlung der Insel in eine befestigte Mittelmeerfestung. Die detaillierte Darstellung der Befestigungsanlagen spiegelt Maltas strategische Bedeutung und die massiven Investitionen der Ritter in Verteidigungsanlagen nach der Großen Belagerung von 1565 wider. Die Karte zeigt Malta auf dem Höhepunkt der Macht der Ritter, vor dem Niedergang des Ordens im späteren 18. Jahrhundert und der endgültigen Vertreibung durch Napoleon im Jahr 1798. Für Historiker und Sammler von Melitensia liefert diese Karte unschätzbare Dokumentation des Maltas des 18. Jahrhunderts.

Französisches Interesse an Malta

Die französische Herkunft der Karte spiegelt Frankreichs langjähriges Interesse an Malta und dem Mittelmeer wider. Viele Johanniter waren französische Adlige, und Frankreich pflegte enge Beziehungen zum Orden. Die Aufmerksamkeit französischer Kartographen für Malta zeigt die strategische und kommerzielle Bedeutung, die der Insel beigemessen wurde. Diese Karte repräsentiert die Schnittstelle zwischen französischer kartographischer Exzellenz, mediterraner Geopolitik und aristokratischer Patronage, die das Europa des frühen 18. Jahrhunderts prägte.

Zustand und Erhaltung

Da es sich um eine über 300 Jahre alte Karte handelt, ist der Zustand für den Wert von größter Bedeutung. Antike Karten können altersbedingte Merkmale aufweisen – Tönung, Stockflecken, Randrisse oder Faltlinien –, die den Charakter erhöhen, ohne die Ausstellungsqualität wesentlich zu beeinträchtigen. Professionelle Konservierung kann Zustandsprobleme beheben und gleichzeitig die Authentizität der Karte bewahren. Die Karte sollte auf erhebliche Schäden, Reparaturen oder Veränderungen untersucht werden. Detaillierte Zustandsberichte sind für ernsthafte Sammler erhältlich. Eine fachgerechte Rahmung mit säurefreien Materialien und UV-Schutzverglasung ist für die langfristige Erhaltung unerlässlich.

Investitionswert und Sammlerwert

Frühe Karten Maltas aus dem 18. Jahrhundert von dokumentierten Kartographen mit königlichen Widmungen stellen außergewöhnliche Investitionsmöglichkeiten dar. Die Kombination aus dem Datum 1718, der Zuschreibung an Michelot und Bremont, der Widmung an Chevalier d'Orléans und dem anhaltenden Sammlerinteresse an Malta schafft eine starke Anziehungskraft bei Sammlern antiker Karten, Melitensia, französischer dekorativer Kunst und der Geschichte des Mittelmeers. Da authentische Karten dieser Epoche seltener werden und die Wertschätzung für historische Kartographie wächst, zeigen qualitätvolle Exemplare eine konstante Marktentwicklung. Karten mit königlichen Verbindungen erzielen besondere Prämien.

Melitensia – Maltesisches Kulturerbe

Für Sammler von Melitensia – Materialien zur Geschichte, Kultur und zum Erbe Maltas – hat diese Karte eine außergewöhnliche Bedeutung. Sie dokumentiert die Geographie, Befestigungsanlagen und Siedlungen Maltas im 18. Jahrhundert und zeigt gleichzeitig, wie Malta in der europäischen Kartographie wahrgenommen und dargestellt wurde. Die Karte verbindet sich mit Maltas Ritterzeit, seiner strategischen Position im Mittelmeer und seinem Platz im europäischen Bewusstsein. Der Besitz einer solchen Karte bedeutet, eine greifbare Verbindung zu Maltas reicher Geschichte und seiner Darstellung in der europäischen Kultur zu besitzen.

Provenienz und Authentifizierung

Die Zuschreibung der Karte an Michelot und Bremont, die Datierung auf 1718 und die Widmung an Chevalier d'Orléans sollten durch Prüfung kartographischer Referenzen, Vergleich mit dokumentierten Beispielen und Expertenauthentifizierung überprüft werden. Eine umfassende Provenienzforschung steht ernsthaften Sammlern zur Verfügung. Das Verständnis der Geschichte der Karte, früherer Besitzverhältnisse und wissenschaftlicher Dokumentation erhöht sowohl das historische Interesse als auch den Marktwert.

Präsentation und Ausstellung

Diese Karte verdient eine professionelle Rahmung, die sie schützt und gleichzeitig ihre Schönheit zur Geltung bringt. Säurefreie Passepartouts, UV-Schutzglas und geeignete Montagetechniken bewahren die Karte und erhöhen gleichzeitig die visuelle Wirkung. Die Rahmung sollte den Charakter der Karte aus dem 18. Jahrhundert ergänzen und gleichzeitig den Konservierungsstandards entsprechen. Fachmännisch gerahmt bildet diese Karte einen atemberaubenden Blickfang in Bibliotheken, Arbeitszimmern, Büros oder jedem Raum, in dem ihre historische Bedeutung und ästhetische Schönheit gewürdigt werden können. Professionelle Rahmungsberatung ist verfügbar.

Historische und kulturelle Bedeutung

Diese Karte verkörpert die französische Kartographie des frühen 18. Jahrhunderts, Maltas Ritterzeit, die aristokratische Förderung von Kunst und Wissenschaft und die europäische Faszination für die Geographie und Geschichte des Mittelmeers. Sie repräsentiert die Schnittstelle von wissenschaftlichem Wissen, künstlerischem Können, politischen Verbindungen und kulturellen Interessen, die das Europa der Aufklärung kennzeichneten. Die Karte dokumentiert nicht nur die Geographie Maltas, sondern auch, wie die Insel im europäischen Bewusstsein verstanden und dargestellt wurde.

Sammelkontext

Diese Karte spricht Sammler antiker Kartographie, Melitensia, französischer dekorativer Kunst, der Geschichte des Johanniterordens, mediterraner Studien und diejenigen an, die historisch bedeutsame Werke mit königlichen Verbindungen suchen. Sie würde Privatsammlungen, Firmenbestände, institutionelle Ankäufe bereichern oder als Herzstück in Sammlungen dienen, die sich auf Malta, die Geschichte des Mittelmeers oder die Kartographie des 18. Jahrhunderts konzentrieren.

Nach Vereinbarung bei Artemisia Fine Arts & Antiques Ltd, Maltas führender Galerie für historische Melitensia und antike Karten, zu besichtigen. Wir bieten fachkundige Beratung, Authentifizierungsdienste, Koordinierung der Konservierung, Rahmungsempfehlungen, Versicherungsgutachten und internationalen Versand mit spezialisierten Kartenhändlern. Diese außergewöhnliche französische Karte von 1718 mit königlicher Widmung stellt eine einmalige Erwerbsmöglichkeit dar. Ernsthafte Anfragen von qualifizierten Sammlern und Institutionen sind willkommen.

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